Kategorie Archiv: Sachbuch

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Unsere verborgene Natur Tristan Gooley ist der „Sherlock Holmes der Natur“, der „natural navigator“, der Menschen die „Zeichen der Natur“ näherbringt. Es gibt „Erstaunliches“ zu erfahren über Wolken, Gräser, Bäume, Tiere, Wasser, Sonne, Mond, Sterne, indigene Völker und Geheimdienste. Ja, das ist eine komische Aufzählung. In etwa so komisch, wie das anekdotenhafte, unzusammenhängende Aneinanderreihen von Beobachtungen, wie es Gooley in „Unsere verborgene Natur“ macht. Das Anliegen Gooleys ist dabei erst…

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Sailing Conductors Studieren ist aus psychologischer Sicht unter anderem die mehr oder weniger bewusste Verlängerung der Adoleszenz. Eine gesellschaftlich akzeptierte Spielart des Peter-Pan-Syndroms. Zumindest solange man nicht zu lange studiert. Aber was macht man eigentlich nach dem Studium? Direkt anfangen zu arbeiten, das Peter-Pan-Dasein aufgeben? 50 Jahre lang einen Beruf ausüben, ist jetzt nicht gerade der größte Anreiz erwachsen zu werden. Benjamin Schaschek und Hannes Koch standen nach dem Abschluss…

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Sprachen Sprache ist die Welt, wie sie von Menschen erfahren wird. Diese Kernaussage der Symboltheorie des Klassikers der Soziologie Norbert Elias ist eine der bedeutendsten Erkenntnisse der conditio humana. Im Wesentlichen bedeutet es, dass Menschen nur das erfahren (und kommunizieren) können, was als Symbol in ihrer Sprache vorhanden ist. Gleichzeitig bedeutet es auch, dass Gesellschaftsstruktur, Sprachstruktur und Persönlichkeitsstruktur sich gegenseitig beeinflussen. Je differenzierter also das Sprachvermögen einer Gesellschaft oder eines…

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Gebrauchsanweisung Chinesisch Wer sich für China und oder die chinesische Sprache oder vielleicht auch nur für Sprachen im Allgemeinen interessiert, der ist mit Françoise Hausers „Gebrauchsanweisung Chinesisch“ bestens beraten. Für diejenigen, die sich überlegen Chinesisch zu lernen, ist dieses Buch Pflichtlektüre. Und zwar vor Beginn des Sprachkurses. Das Buch ist kein Sprachlernbuch, auch wenn es beim Sprache lernen hilft. Es ist vielmehr, genau wie es der Titel verspricht, eine Gebrauchsanleitung.…

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Ohne Flugzeug um die Welt Was macht man, wenn man aus Klimagründen kein Flugzeug mehr betreten will, eine gute Freundin aber in Australien heiraten wird? Man reist eben “ohne Flugzeug um die Welt” mit Bus, Bahn und Schiff. Über diese abenteuerliche Reise und den damit zusammenhängenden klimabedingten Überlegungen, haben Giulia Fontana und Lorenz Keyßer ein Reisetagebuch geschrieben. Und zwar ein hochgradig reflektiertes. Dabei ist das Zielpublikum allerdings durchaus eingeschränkt. 2019…

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Das Totenbuch der Tibeter Das Totenbuch der Tibeter ist mal eine echte Special-Interest Rezension. Diese Ausgabe erschien erstmals 1976 bei Diederichs und wurde nun als Klassiker neu aufgelegt. Es handelt sich dabei um eine eigenständige Übersetzung des Meister des tibetischen Buddhismus Chögyam Trungpa, der auch die unverzichtbare und ausgezeichnete Einleitung geschrieben hat. Ohne diese wäre das Tibetische Totenbuch zweifelsohne für den Laien nicht verständlich. Dabei ist der Name „Totenbuch“ ziemlich…

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Gesund Leben Wer die Rezensionen hier etwas länger verfolgt, hat sicherlich schon mitbekommen, dass zunehmend Bücher aus dem Bereich Gesundheit, Ernährung, Minimalismus, Achtsamkeit und Buddhismus hinzugekommen sind. Man kann wohl zurecht von einer Balanceverschiebung der Interessen hin zum Wesentlichen sprechen (ohne dass dabei alte Interessen verabschiedet werden). Deswegen hat mich Lipmans Buch Gesund Leben auch sofort angesprochen. Was mir bisher fehlte, war der ganzheitliche Ansatz. Zwar gibt es ausgezeichnete Bücher…

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Auf dem Weg Yongey Mingyur Rinpoche ist ein Meditationslehrer und Meister des tibetischen Buddhismus. In eine traditionsreiche Familie geboren, begann seine Ausbildung bereits als Kind. Mingyur Rinpoche verbindet seine Studien der tibetischen Meditation und Philosophie mit den Erkenntnissen der modernen westlichen Wissenschaft. Neben Psychologie sind es vor allem die Neurowissenschaften, die seine Ausführungen über persönliche Erfahrungen bereichern. Im Juni 2011 verließ Mingyur Rinpoche sein Kloster in Bodhgaya mitten in der…

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Wie Buddha im Gegenwind Die Erwartungen werden komplett enttäuscht, weil der Titel  äußerst irreführend ist. Was Buddha dort zu suchen hat, weiß nur die Marketingabteilung, denn außer ein paar Abreißkalenderweisheiten, kommen tiefgründigere Gedanken nicht vor. Im Gegenteil werden sogar wichtige Erkenntnisse des Buddhismus in den Überlegungen Gabriela Urbans konterkariert. Auch die Suggestion der Weltreise stimmt nicht, da die 22 Länder in unterschiedlichen Zeitabschnitten besucht werden. Und die Kündigung spielt eigentlich…